Die Eisheiligen im Mai

Rose 20111116Die Eisheiligen (auch als „gestrenge Herren“ oder „Eismänner“ bekannt) können im Mai für eine frostige Überraschung sorgen. Je nach Region zählen drei bis fünf Gedenktage zu den Eisheiligen (die Wetterheiligen Mamertus (11.5.), Pankratius (12.5.), Servatius (13.5.), Bonifatius (14.5.) und Sophia (15.5.)). Meteorologisch werden sie als „eigenartige Witterungsfälle“ eingestuft, also als Wetterlage, die zu einer bestimmten Zeit im Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit auftritt und eine deutliche Abweichung vom Wetterverlauf darstellt.

Während in Norddeutschland Mamertus als erster Eisheiliger gilt, fangen die Eisheiligen in Süddeutschland einen Tag später mit Bonifatius an. Die unterschiedlichen Anfänge spiegeln den Zeitraum wider, den der häufig im Mai auftretende Kaltluftstrom mit arktischer Polarluft benötigt, um vom Norden in den Süden zu gelangen (die meteorologische Erklärung zur Entstehung des Tiefdruckgebiets können Sie z.B. hier nachlesen). Die Wetterregel der Eisheiligen tauchte erstmals Mitte des 18. Jahrhunderts in einem Bauernkalender aus der Steiermark auf. Eine Bauernregel besagt zum Beispiel: Vor Bonifaz kein Sommer, nach Sophie kein Frost.

In den letzten Jahren hat das Wetterphänomen der Eisheiligen durch den Klimawandel an Bedeutung verloren, allerdings gibt es immer wieder mal Jahre, in denen bis Mitte Mai noch sehr tiefe Temperaturen auftreten können. Nach dem 15. Mai steigt die Chance auf einen Sommertag auf jeden Fall deutlich an.

Die Eisheiligen sind nicht nur ein Phänomen des deutschsprachigen Raums, sondern treten auch in anderen Teilen Europas und an der US-Ostküste auf. So werden sie auf Englisch als „ice saints“ bezeichnet, in Frankreich als „saints de glace“, in Italien als „santi di ghiaccio“, in Rumänien als „sfinţii de gheaţă“, in Kroatien als „ledeni sveci“, in Ungarn als „fagyosszentek“, in Polen als „zimni ogrodnicy“, in Schweden als „järnnatt“ und in Norwegen als „jernnettene“.

Achten Sie einfach im Mai auf den Wetterbericht, damit Sie frostempfindliche Pflanzen wie z.B. einige Gemüsepflanzen oder Sommerblumen rechtzeitig schützen können.

Zu den „eigenartigen Witterungsfällen“ (meteorologische Singularitäten) gehören übrigens auch der Märzwinter (meist Mitte März), die Schafskälte um den 11. Juni (zwischen dem 4.6. und 20.6.), die Hundstage im Sommer (in der Zeit vom 23. Juli bis 23. August), der Altweibersommer (oft im September), der Martinssommer (Martini-Sommer im November) und das Weihnachtstauwetter (zwischen dem 24.12. und 29.12.).

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